Es muss nicht immer ein industrielles Präperat sein, um bestimmte Effekte in der Ernährung zu bewirken. Oft können schon Pflanzen einen günstigen Einfluss auf den Stoffwechsel und das Immunsystem nehmen. Hier ein paar Wissenswerte Notizen:
Für die Eisenversorgung, Vitamin C und zur Unterstützung der Niere:
Hagebutten: Sie sind reich an Vitamin C und Eisen.Im Volksmund sind sie bekannt als Nieren-Tonikum und Blutreiniger und nehmen positiven Einfluss auf die Leber und den Stofwechsel. Kann als (kalter) Tee oder auch als (getrocknete) Frucht gereicht werden.
Für Gelenke und Knochen:
Hirse ist reich an organischem Silica. Leinsamen wirkt günstig auf den Bewegungsapparat. Beides kann als Frucht oder Öl verabreicht werden. Um einiges besser als der vielgenannte Ingwer wirkt Kurkuma auf die Gelenke und Knochenstruktur. Damit dieser seine volle Kraft enfaltet, sollte dem Kurkuma stets eine Prise Pfeffer hinzugefügt werden. Hyaluronsäure muß nicht gespritzt werden, oral verabreicht wirkt diese genau so günstig auf den Bewegungsapperat. Aber auch Pizzakräuter wie Rosmarin, Salbei und Oregano haben eine sanfte Wirkung.
Verdauung
Bei Durchfall sind gerocknete Heidelbeeren eine richtige Wunderwaffe. Bereits einige Beeren können positiven Einfluss nehmen. Gegebenfalls werden die Beeren vorher zermahlen, aber Achtung: Sie sind sehr hart. Um die Effizienz der Nährstoffaufnahme zu verbesserm aber auch um Magengeschwüre zum Abheilen zu bringen, sind Sanddornbeeren genial. Sie regen das Zellwachstum und die Erneuerung der Schleimhäute an.
Ebenso ist Kokosöl bei Magengeschwüren ein wahrer Geheimtip. Wer kein hochwertiges Kokosöl zur Hand hat, kann sich auch mit Palmin behelfen. Es wirkt auch vorsorglich gegen Endo- und Ektoparasiten, denn die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure ist für diese Plagegeister unerträglich. Ein zusätzlicher Effekt ist dann das besonders glänzende Fell des Lieblings. Kokosöl wird sowohl von Hunden als auch von Pferden gern gefressen, allerdings wird es ab einer Temperatur von 25° C flüssig.
Erhöhter Energiebedarf
Es kann sein, dass Pferd oder Hund gelegentlich einen erhöhten Energiebedarf haben, sei es aufgrund der Witterung oder aus anderen Gründen wie zum Beispiel Alter des Tieres. Hier einigt sich die Fettfütterung im höchsten Maße dazu, den Energiegehalt der Nahrung anzuheben. Die Energie aus Fetten wird wesentlich langsamer freigesetzt, dafür aber über einen längeren Zeitraum. Es ist also eine eher gleichmäßige Energielieferung an den Körper. Bei Pferden verwendet man pflanzliche Öle, ich selbst verwende Sonnenblumenöl. Hochwertigere kaltgepresste Öle liefern außerdem eine Menge natürliches Vitamin E. Je nach Einzelfall kann man einem Pferd bis zu 800 ml Öl täglich füttern ohne Nachteile zu befürchten.
Einem Hund reicht man als Fettquelle Butter. Sie liefert tierisches Fett, welches der Hund am Besten verwerten kann.
Die Effekte der Fettfütterung machen sich schnell bemerkbar.
Ungeeignet ist diese Methode lediglich bei schweren (!) Lebererkrankungen oder wenn eine schnelle Energiequelle, wie zum Beispiel im Leistungssport mit vielen Sprints, erforderlich ist. Aus diesem Grunde ist eine Getreidefütterung bei einem aktiven Springpferd die bessere Wahl.